Wer kennt das, wenn man morgens aufsteht und nur noch rückwärts die Treppe hinuntersteigen kann? Ja, da waren einige Höhenmeter zu bewältigen gestern.
Vorerst aber noch ein Bekenntnis: Pro Wanderung will ich mindestens zwei Kapitel meines neuen Buchs „Handbuch der praktischen Unternehmensführung“ durchdenken und dann zuhause schreiben. Beim Aufwärtssteigen ist das Denken ausgeschaltet, darum versuche ich, konsequent abwärts oder geradeaus zu gehen. Es müssen einfach alle Teilstrecken aller Etappen zusammenhängen. Darum nahm ich die Luftseilbahn von Schwyz auf die Rotefluh, wanderte dann nach unten bis Alpthal, von dort zurück mit dem Postauto bis Brunni und mit der Luftseilbahn wieder hoch zur Holzegg und dann in einem Schnutz runter nach Schwyz. Insgesamt 1600 Höhenmeter nach unten, 4.5 Stunden Wanderzeit – darum der Muskelkater. Ansonsten aber fit und zwäg.
Nun ist also die ganze Strecke vom Oberalppass über Andermatt, Amsteg, Attinghausen, Altdorf bis nach Alpthal zusammenhängend erwandert und kann abgehakt werden. Weiter geht es dann von Alpthal über Einsiedeln, Altendorf nach Amden und sargans, wo ich dann die Bündneretappen anschliessen kann.





In der letzten Eiszeit ragten die Mythen als Felsinsel aus dem Reussgletscher empor. Ein steiler Weg führt nach oben, wo es ein Bergrestaurant hat mit einem „Hunderterstammtisch“. Dort darf nur sitzen, wer mindestens einmal pro Jahr den grossen Mythen besteigt und dies schon 100 mal geschafft hat.



Hier noch auszugsweise die Siegfried Saga aus dem Alpthal:
Berset und das BAG
tun uns Alpthalern sehr wohl weh
nein, nein, nein, wir impfen nicht
und fertig ist das Kurzgedicht




sehr cooler eintrag! lg Stefan
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